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Kreuzbandplastik
Eine Kreuzbandplastik ist eine Operation, bei der ein gerissenes Kreuzband im Knie ersetzt wird.
Unser Ärzte-Team ist auf Erkrankungen und Verletzungen des Kniegelenks spezialisiert.
Jede Behandlung beginnt bei uns zunächst mit einer sorgfältigen Untersuchung und einer präzisen, individuellen Diagnostik. Anschließend setzen wir auf bewährte konservative Therapien. Erst wenn diese vollständig ausgeschöpft sind, aber keine ausreichende Besserung eintritt, raten wir zu einer Operation – und führen diese, wann immer möglich, minimal-invasiv und besonders gewebeschonend durch.
Im Fall einer Operation profitieren unsere Patienten von der umfassenden operativen Expertise von Dr. med. Isabel Winter in der Kniechirurgie.
6000
Bisher durchgeführte Knieoperationen
130
Knieoperationen pro Jahr
3200
Operationen des Meniskus
2800
Operationen von Bandverletzungen
Das Kniegelenk trägt das Körpergewicht, sorgt für Stabilität und ermöglicht zentrale Bewegungen wie Gehen, Strecken, Beugen oder Drehen. Aufgrund seiner hohen Belastung ist das Knie besonders anfällig für Verschleiß, Fehlbelastungen und akute Verletzungen. Zu den häufigsten Erkrankungen des Kniegelenks zählen Bandverletzungen, z.B. am Kreuzband, Meniskusschäden, Knorpelschäden, Arthrose sowie Patellaprobleme wie etwa die Patellaluxation. Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Krankheitsbilder des Kniegelenks und die jeweils geeigneten Therapien.
Unter den Bandverletzungen am Knie sind Kreuzbandrisse des vorderen und hinteren Kreuzbands die häufigsten und schwersten Sportverletzungen. In den meisten Fällen ist dabei das vordere Kreuzband betroffen. Oft werden Kreuzbandrisse von weiteren Verletzungen begleitet. Dazu gehören Schäden der Menisken, Absplitterungen an der knöchernen Verankerung der Bänder oder auch komplexe Kniebandinstabilitäten mit Zerreißungen des Seitenbandsystems. Da eine konservative Ausheilung des vorderen Kreuzbandrisses nicht möglich ist, kann das Kniegelenk nur durch eine Kreuzbandersatzplastik dauerhaft stabilisiert werden.
Der Meniskus erfüllt viele wichtige Aufgaben im Knie. Er funktioniert als "Puffer" zwischen den Gleitflächen von Oberschenkel und Unterschenkel, verteilt die Gesamtlast im Knie, sorgt für die "Gelenkschmierung“ und vor allem für Stabilität.
Die häufigsten Meniskusschäden sind Ein- oder Abrisse, die Ursache kann ein Trauma oder Verschleiß sein. Die Schäden führen zu erheblichen Funktionseinschränkungen und müssen fast immer operativ behandelt werden, um Folgeschäden an den Knorpelflächen zu verhindern.

Wenn das Knorpelgewebe im Kniegelenk verletzt ist, spricht man von einem Knorpelschaden. Häufige Ursachen sind Sportverletzungen, Überlastung oder altersbedingter Verschleiß. Typische Symptome umfassen Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen. Die Behandlung hängt vom Schweregrad ab und kann häufig konservativ erfolgen. In schwereren Fällen ist ein operativer Eingriff zu empfehlen. Eine frühzeitige Behandlung und Rehabilitation sind entscheidend, um die Gelenkfunktion zu erhalten und langfristige Komplikationen zu vermeiden.

Angeborene Fehlbildungen können den Lauf der Kniescheibe im Kniegelenk stören und eine Luxation begünstigen. Dazu zählen eine Patelladysplasie oder Trochleadysplasie (Fehlform von Kniescheibe bzw. Gleitlager), eine veränderte Stellung der tuberositas tibiae (Ansatz der Kniescheibensehne), eine nach oben verschobene Kniescheibe, eine Fehlstellung der Beinachse (X-/O-Beine) oder auch eine Verdrehung des gesamten Beins in sich.
Durch eine Umstellungsoperation lassen sich Fehlstellungen korrigieren und das Risiko erneuter Patellaluxationen deutlich senken – zugleich beugt der Eingriff einer frühzeitigen Kniearthrose vor. Liegt eine Fehllage der Patellasehne vor, kann durch die operative Versetzung ihres Ansatzes am Knochen die Kniescheibe wieder stabil im Gleitlager geführt werden. Bei ausgeprägten Achsfehlstellungen ist unter Umständen eine knöcherne Korrektur der Beinachse erforderlich. Bleibt eine Fehlstellung unbehandelt, kann der erhöhte Druck auf die äußere Kniescheibenfacette langfristig zu bleibenden Knorpelschäden führen.
Eine unfallbedingte Patellaluxation ist eine ernstzunehmende Verletzung des Kniegelenks. Dabei springt die Kniescheibe (Patella) aus ihrem natürlichen Gleitlager am Oberschenkelknochen. Es kann zu dauerhaften Schäden von Knochen, Bändern und Knorpel kommen. Bei größeren Schäden der Gelenkstrukturen ist ein operativer Eingriff häufig unumgänglich. Bei Zerstörung des inneren Halteapparates der Kniescheibe (kurz: MPFL-Komplex) hat sich das moderne Verfahren der MPFL-Plastik bewährt. Dabei rekonstruieren wir mittels einer körpereigenen Sehne und bioresorbierenden Schrauben den MPFL-Komplex. Bei Jugendlichen werden besondere Rekonstruktionstechniken angewandt, um die Wachstumsfugen nicht zu beeinflussen.
Für die Versorgung von Knorpel-Knochenschäden bieten wir das gesamte Spektrum zeitgemäßer Operationstechniken an. Oberflächliche Schäden können wir durch Glätten behandeln, tiefergehende Defekte versorgen wir durch aufwändige Reproduktionsverfahren mit körpereigenem Gewebe oder durch Knorpel-Knochen-Zylinder (kurz: OATS-Plastik), falls die Knorpel-Knochen-Verletzungen nicht unmittelbar wieder refixiert werden können.

Sehnenverletzungen am Knie betreffen häufig die Patellarsehne, die Quadrizepssehne oder die hintere Kreuzbandsehne. Ursachen können akute Traumata, Überlastung oder degenerative Veränderungen sein. Zu den typischen Symptomen zählen Knieschmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen. Die Wahl der Behandlungsmethode hängt vom Schweregrad ab. Bei unvollständigen Rissen ist eine konservative Therapie mit Ruhigstellung und Physiotherapie möglich. Bei schweren Verletzungen ist möglicherweise eine operative Rekonstruktion erforderlich. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend für eine optimale Genesung und Wiederherstellung der Kniefunktion.
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IsarOrthoCenter
Lachnerstraße 1
80639 München
