Individuelle Anamnese und Diagnostik

Beschwerden am Bewegungsapparat können zahlreiche Ursachen haben. Eine umfassende und ganzheitliche Diagnostik ist daher die Basis jeder erfolgreichen Therapie. 

Neben einer differenzierten Anamnese nehmen wir uns Zeit für die körperliche Untersuchung und verschiedene Funktionstests. Ergänzend setzen wir bildgebende Verfahren wie Ultraschall, digitales Röntgen und Magnetresonanztomografie (MRT) ein. Auch arthroskopische Untersuchungen der großen Gelenke oder diagnostische Infiltrationen sind möglich.

Wir besprechen mit Ihnen anschließend  alle Befunde ausführlich und legen gemeinsam Ihre individuelle Behandlungsstrategie fest.

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Dr. Isabel Winter im Gespräch mit einem Patienten

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Zweite Meinung zu Ihrer orthopädischen Diagnose

Manchmal ist es hilfreich, sich vor einer geplanten Operation oder größeren Behandlung eine zweite Meinung einzuholen. Eine ärztliche Zweitmeinung gibt Ihnen Sicherheit, hilft bei der Entscheidung und eröffnet eventuell alternative Behandlungsmöglichkeiten.

Als Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie bieten wir Ihnen an, bereits bestehende Befunde und Therapieempfehlungen sorgfältig zu prüfen. Gemeinsam können wir anschließend die Ergebnisse besprechen und eine für Sie passende Vorgehensweise ausarbeiten. So gewinnen Sie Klarheit und können eine gut informierte Entscheidung für Ihre Behandlung treffen.

Methoden der bildgebenden Diagnostik

Um Knochen, Gelenke, Muskeln oder Bänder sichtbar zu machen, stehen verschiedene bildgebende Verfahren zur Verfügung. Das Röntgen eignet sich besonders, um Knochen, Gelenkstellungen und Verschleißveränderungen darzustellen, mit  Ultraschall lassen sich Weichteile wie Muskeln, Sehnen oder Flüssigkeitsansammlungen beurteilen und die Magnetresonanztomographie (MRT) ermöglicht detaillierte Aufnahmen von Bändern, Knorpel, Muskeln und Bandscheiben. Mithilfe der Bildgebung präzisieren wir die Erkenntnisse der Anamnese, um so die Ursache Ihrer Beschwerden gezielt eingrenzen.

Dr. Isabel Winter mit einem Kind bei einer Ultraschalluntersuchung

Hochauflösender Ultraschall

Der hochauflösende Ultraschall (Snonografie) ermöglicht uns eine detaillierte Darstellung von Weichteilen wie Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenkkapseln – oft in Echtzeit und ganz ohne Strahlenbelastung. Zudem können wir dynamische Bewegungen direkt während der Untersuchung betrachten, was bei vielen Beschwerden besonders aufschlussreich ist.

Wir setzen die Ultraschall-Untersuchung vor allem bei Verletzungen oder Entzündungen von Sehnen (z. B. Achillessehne, Rotatorenmanschette), bei Muskelverletzungen, Gelenkergüssen, Schleimbeutelentzündungen oder auch zur Verlaufskontrolle nach Therapien und Operationen ein. In jedem unserer Untersuchungszimmer ist ein Ultraschallgerät verfügbar. 

 

Digitales Röntgen

Neben dem konventionellen Röntgen setzen wir auch das neue digitale Röntgenverfahren ein. Digitales Röntgen hat gegenüber dem klassischen Verfahren mehrere Vorteile: Die Strahlenbelastung ist meist geringer, die Bilder stehen sofort zur Verfügung und lassen sich am Computer vergrößern; zudem können sie einfach gespeichert, weitergeleitet und für Verlaufskontrollen genutzt werden. Das digitale Röntgen ermöglicht uns eine schnelle und sichere Diagnose. Dank der hochpräzisen Aufnahmen können wir neben Frakturen auch Fissuren oder Kalkablagerungen in Gelenken sofort erkennen.

Strahlungsfreies MRT

Manchmal reicht eine Röntgen- oder Ultraschalluntersuchung nicht aus, um die Ursache von Beschwerden sicher zu klären. In solchen Fällen kann eine Magnetresonanztomografie (MRT) sinnvoll sein. 

Das strahlungsfreie MRT liefert sehr genaue Bilder von Verletzungen an Knorpeln, Bändern, Sehnen, Menisken, Gelenklippen und Bandscheiben. So können wir nahezu jede gewünschte Ebene des Körpers begutachten und uns ein genaues Bild von  Ursache, Art und das Ausmaß einer Verletzung machen. 

Für die Durchführung des MRT arbeiten wir eng mit einem spezialisierten Kooperationspartner zusammen. Die Auswertung und Besprechung der Ergebnisse erfolgt natürlich in unserer Praxis.

Dr. Isabel Winter bei der Betrachtung eines MRT-Bildes
Eine liegende Patientin bei der Knochendichtemessung

Messung der Knochendichte

Die Knochendichtemessung ermöglicht es, den Kalksalzgehalt und damit die Dichte der Knochen zu erkennen. Wir nutzen das Verfahren, um Osteoporose frühzeitig zu erkennen oder um den Verlauf einer Krankheit zu beobachten. Dabei wenden wir das sogenannte DXA-Verfahren (Dual-Röntgen-Absorptiometrie) an, mit dem Messungen an der Lendenwirbelsäule und dem Schenkelhals möglich sind. 

Mit den gewonnenen Informationen können wir Ihr individuelles Bruchrisiko einschätzen und spezifische präventive Maßnahmen einleiten, um Knochenbrüche zu vermeiden. Die Untersuchung ist für Sie schmerz- und risikofrei, da die Strahlenbelastung deutlich geringer ist als bei einer konventionellen Röntgenuntersuchung.

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