Knorpelzelltransplantation (MACT)

Bei diesem rein biologischen Reparaturverfahren werden körpereigene Knorpelzellen arthroskopisch entnommen und unter sterilen Laborbedingungen angezüchtet. Nach drei bis 52 Wochen werden die Zellen mit minimal-invasiver Technik in die Defektstelle zurückübertragen. Dort können sie anwachsen und den Knorpeldefekt mit stabilem Regeneratknorpel überbrücken. Eine gut durchgeführte Knorpeltransplantation bietet heute sehr gute Langzeitergebnisse hinsichtlich der Belastungsfähigkeit und der Rückkehr zum sportlichen Ausgangsniveau. Die Knorpelzelltransplantation kann gerade jungen Patienten helfen, eine drohende prothetische Versorgung zu vermeiden, insbesondere bei größeren Knorpelschäden.

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